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Graphologie bei der Personalauswahl

Der historische Einsatz von Handschrift bei der Personalauswahl wirft eine überprüfbare Frage auf.

Handschrift und Graphologie

Neter und Ben-Shakhar werteten 1989 siebzehn Studien zur Vorhersage beruflicher Leistung aus. In den wenigen Studien mit inhaltlich neutralen Texten lag die Vorhersagekraft graphologischer Beurteilungen nahe null.

Ein Bewerbungsschreiben verrät auch in getippter Form etwas über Berufserfahrung. Zur Prüfung des Beitrags der Handschrift muss der Wortinhalt von den Buchstabenformen getrennt werden. Eine Buchstabenneigung belegt keine Ehrlichkeit.

Fachquelle · cris.huji.ac.il